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"Natur kennt keine Grenzen!"
Abschlusserklärung der Gründungsversammlung in Sewekow, am 9. Juli 2004
Die anwesenden Vertreter der Landespolitik, Verwaltungen und Verbände der durch den geplanten Bombenabwurfplatz betroffenen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin lehnen die Errichtung des Bombodroms ab und erklären im Interesse einer friedlichen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide und der in beiden Flächenländern benachbarten Schutzgebiete:
- Eine länderübergreifende Zusammenarbeit der Großschutzgebiete und Verwaltungen durch vielfältige Vernetzung, u.a. im Rahmen des europaweiten Schutzgebietssystems NATURA 2000,
- den ungehinderten Austausch von Naturschutzdaten,
- die Koordination eines gemeinsamen Naturschutz-Monitorings,
- die Einrichtung länderübergreifender Besucherlenkungssysteme,
- die aktive Mitarbeit an einem gemeinsamen Konzept für die zivile Nachnutzung der Kyritz-Ruppiner Heide im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung,
- die Koordination der Initiativen zur Einrichtung gentechnikfreier Zonen und
- die Zusammenarbeit mit den Arbeitsgemeinschaften Wirtschaft und Tourismus sowie zivile Nachnutzung.
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