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Unternehmervereinigung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung e.V.


 
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Proheide - Büro Neuruppin
Vorschläge für eine wirtschaftlich tragfähige zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide
Bundeswehr gibt Bombodrom frei
Liebe Leserin, lieber Leser unserer Infopost,
Ansprache zur Neujahrswanderung 2010
Pro Heide Neujahrswanderung 2010
Neujahrswanderung 2010
Pressemeldung
Die Heide ist frei! - Ist sie wirklich frei?
GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG vom 6. Oktober 2009

  Ansprache zur Neujahrswanderung 2010 (06.01.2010)

1. Begrüßung
Liebe Freunde der Freien Heide,
im Namen von ProHeide begrüße ich Sie zu unserer Neujahrswanderung und wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und uns allen eine friedliche und von militärischen Plänen ungefährdete Heide.

2. Begrüßung Promis

3. Begründung
Nach den langwierigen Diskussionen über öffentliche Auftritte der Bür-gerbewegungen haben wir uns entschlossen, zu dieser Heidewanderung aufzurufen. Wir würden es sehr bedauern, die in den letzten Jahren gewachsene Tradition aufzugeben, dass die Freunde der Freien Heide auch nach den Erfolgen des vergangenen Jahres sich wiedersehen, gemeinsam freuen und über die Zukunft austauschen. Wir sind der Meinung, die Arbeit ist noch nicht getan:
­Der Verteidigungsminister hat noch nicht rechtskräftig und endgültig auf eine militärische Nutzung der Heide verzichtet. Die Kyritz-Ruppiner Heide befindet sich noch in seinem Res-sortvermögen, also in seinem unmittelbaren Zugriff.
Und die Beseitigung der Kampfmittel und Blindgänger aus vierzigjährigem intensiven Übungsbetrieb der Roten Armee ist noch völlig ungeklärt.
Wir wollen nicht auf halbem Wege stehenbleiben!
Wir fordern deshalb die überfälligen Entscheidungen der Bundesregierung ein und erwarten dabei die Unterstützung unserer Landesregierung!
Und wir werden uns in die Zukunft der Heide mit unseren Konzepten einbrin-gen.
Wir begrüßen die Entschließungen der Landtage von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für eine friedliche Zukunft der Heide und verspre-chen, dafür tatkräftig beizutragen.
Dabei werden wir aufmerksam die Verzögerungstaktik des Verteidigungsmi-nisteriums verfolgen, aber auch die Verweigerungshaltung ewig Gestriger wie der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, die sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region ohne den Truppenübungsplatz offenbar nicht vorstellen kann. Es gibt keine Kampfmittelberäumung, wenn die Bundeswehr abzieht? Sie hat in den vergangenen 17 Jahren nichts getan, und sie wird erst recht nichts tun, wenn sie das Gelände anschließend nicht nutzen kann. Andererseits, solange die Bundeswehr den Platz besitzt, wird auch die angeblich angestrebte touristische Nutzung eine Illusion bleiben. Abgesehen davon, Munitionsentsorgung ist Aufgabe des Staatlichen Kampfmittelbeseitigungsdienstes und nicht der Bundeswehr. So einfach ist das.
Schließlich glauben wir, dass es fatal wäre, wenn gewisse Kreise - ins-besondere die Planer im Verteidigungsministerium - den Eindruck bekämen, wir hätten uns zur Ruhe gesetzt und wären zu Protesten nicht mehr in der Lage.

4. Aufgaben
Was ist jetzt zu tun?
Vor allem ist die Kraft der Bürgerbewegung und der lokalen Behörden zu erhalten und weiter zu bündeln, damit die Region gegenüber der Lan-desregierung und der Bundesregierung geschlossen und mit einer Stimme auftritt. Dafür befindet sich eine Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Kyritz-Ruppiner Heide“ in Gründung, in der die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, der Landkreis und die Bürgerinitiativen Freie Heide, ProHeide und Freier Himmel vertreten sind. Die Landrats- und Bürgemeisterwahlen in Rheinsberg am 10. Januar sind übrigens eine gute Gelegenheit, die Kandidaten zu befragen und auf eine konstruktive Mitarbeit in dieser Arbeitsgemeinschaft festzulegen!
In dieser Arbeitsgemeinschaft ist der Arbeitskreis „Zivile Nutzung der Hei-de“ tätig, der unter dem Dach von ProHeide bereits seit Jahren an einem selbst-tragenden Konzept für die Erhaltung der Heide arbeitet. Durch Beweidung, Energieholzgewinnung, Imkerei, Jagd und naturverträgliche touristische Erschlie-ßung wollen wir die Heide wieder zu einem selbstverständlichen Bestandteil un-serer Lebensumgebung machen. Ideen, Konzepte, und natürlich auch Spenden sind hochwillkommen.

5. Ablauf
Wir werden nach den Redebeiträgen am Waldrand entlang bis zur Grenze des Militärgeländes wandern, von wo wir eine gute Übersicht über die Heide haben. Der Rückweg führt uns über die Heide nach Neu Lutterow. Wer sich die etwa 5 Kilometer nicht zutraut, kann die Strecke halbieren und am Waldrand zurück wandern oder auch in 10 Minuten direkt nach Neu Lutterow laufen. Dort erwar-ten uns Kaffee und Kuchen oder Rotwein zu kurzweiligen Gesprächen.