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Proheide - Büro Neuruppin
Vorschläge für eine wirtschaftlich tragfähige zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide
Bundeswehr gibt Bombodrom frei
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Ansprache zur Neujahrswanderung 2010
Pro Heide Neujahrswanderung 2010
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Pressemeldung
Die Heide ist frei! - Ist sie wirklich frei?
GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG vom 6. Oktober 2009

  Vorschläge für eine wirtschaftlich tragfähige zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide (30.06.2010)


1. Präambel

Die Kyritz-Ruppiner Heide ist eine der größten Heideflächen Mitteleuropas. Sie beinhaltet das zweitgrößte Vorkommen des nach der Europäischen Fauna-Flora-Habitat Richtlinie geschützten Lebensraumtyp „Trockene Heiden" in Deutschland. Deshalb wurde die Heide mit 9.348 Hektar in das Europäische Schutzgebietsnetzwert Natura 2000 aufgenommen.
Für den Erhalt der Heidelandschaft ist schnelles, gemeinschaftliches Handeln erforder-lich, um die bedrohlich voranschreitende Verwaldung aufzuhalten. Dieses kann nur in Zusammenarbeit zwischen dem Eigentümer, den zuständigen Fachbehörden und der regionalen Wirtschaft erfolgen.
Die Kyritz-Ruppiner Heide ist prädestiniert für die Übernahme in das Nationale Naturer-be. Mit der Übernahme würde der Bund einen überzeugenden Beitrag zum Jahr der biologischen Vielfalt leisten.
Vor allem wegen ihrer besonderen Landschaften, ihrer Größe und Unzerschnittenheit, bietet die Kyritz-Ruppiner Heide hervorragende Voraussetzungen für den Naturtourismus. Nach der Schaffung der notwendigen technischen und rechtlichen Voraussetzungen öffnen sich neue Möglichkeiten für die Entwicklung der in dieser Region starken Tourismuswirtschaft.
Ein Arbeitskreis engagierter Akteure aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Kon-version und Kampfmittelbeseitigung, Land- und Forstwirtschaft sowie der Tourismus-wirtschaft hat an Hand eines regional erzielten Konsens erste Vorschläge für eine künftig zivile Nutzung erarbeitet.
Voraussetzung für jegliche zivile Nutzung ist eine nutzungsorientierte und damit kosteneffiziente Kampfmittel- und Altlastenbeseitigung. Dafür sollte der Bund die Verantwortung übernehmen.
Nächste Schritte sind der zügige Beginn einer effektiven, möglichst wirtschaftlich trag-fähigen Pflege und Bewirtschaftung der Heideflächen und die Öffnung für Besucher. Umfangreiche Erfahrungen aus der Konversion liegen in Brandenburg vor.
Selbstverständlich sollen die bereits etablierte Forstwirtschaft und Jagd weitergeführt werden, weitere Nutzungen unter Beachtung der naturschutzfachlichen Rahmenbedin-gungen sind zu prüfen.
Zielstellung ist nach Aufgabe jeglicher militärischer Nutzung zusätzliche und nachhaltige Wertschöpfung in der Region Nordbrandenburg - Südmecklenburg zu organisieren.

2. Nutzungsorientierte Kampfmittelbeseitigung

Die Beseitigung der von der Kampfmittelbelastung für den Menschen und die Umwelt ausgehenden Gefährdungspotenziale ist unabdingbare Voraussetzung für die zivile Nutzung dieser Flächen.
Dabei ist die Herstellung einer vollständigen Kampfmittelfreiheit aus der Erfahrung ähnlich gelagerter Liegenschaften in Deutschland in der Kyritz-Ruppiner Heide aus ökono-mischen Gründen nicht möglich und ökologisch nicht sinnvoll.
Bereits erfolgte Nutzungsfreigaben für die bislang anhaltende militärische Nutzung ge-mäß der dafür geltenden Rechtslage lassen sich nur bedingt auf zivile Nutzungen über-tragen.
Aus den genannten Gründen sollte ein Konzept einer nutzungsorientierten Kampfmittelräumung im Einvernehmen zwischen Grundstückseigentümer, vertreten durch die BImA bzw. die Bundeswehrverwaltung, und den für Altlastenfragen zuständigen Behörden des Landes Brandenburg sowie der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyritz-Ruppiner Heide (KAG) erarbeitet und durch den Eigentümer umgesetzt werden.
Auf Grund der hohen Belastung in größeren Bereichen wird dieser Prozess, in mehrere Realisierungsetappen gegliedert, einen längeren Zeitraum beanspruchen.
Prämisse für dieses Konzept sind aus Sicht der Verfasser die Öffnung der Liegenschaft durch die schrittweise Freigabe eines Wegenetzes für die Integration der Liegenschaft in die touristische Infrastruktur der Region sowie die Schaffung der logistischen Voraus-setzungen für ein aktives Heidemanagement und weitere forstliche Nutzungen.
Der Arbeitskreis „Zivile Nutzung“ (AK) hat dazu an Hand einer tiefgehende historischen Recherche umfangreiche Belastungsdaten aus der militärischen Vornutzung ermittelt. Berücksichtigt sind dabei die bisher von der Bundeswehr veröffentlichter Angaben zur Kampfmittelbelastung auf dem Truppenübungsplatz Wittstock. In Übereinstimmung mit den vom AK erarbeiteten Nutzungsvorstellungen wurde eine erste detaillierte Maßnahme- und Kostenübersicht erarbeitet.
Die strikte Nutzungsorientierung bei der Kampfmittelräumung ist dabei Voraussetzung für die Effizienz der einzusetzenden Finanzmittel.
Fachlich- methodische Grundlage für diese Arbeit sind die für bundeseigene Liegen-schaften zur Anwendung kommenden Arbeitshilfen Kampfmittelräumung.
Die Sicherheit der künftigen Nutzer hat oberste Priorität, daher sind Standards festzulegen und zu gewährleisten.

Unser Vorschlag:

Kampfmittelräumung ohne Straßen und Wege, Brandschutztrassen

Einschränkungen:

Kampfmittelräumung mit Einschränk ungen, dafür zusätzliche Schutz- und
Sicherheitsstreifen entlang der Wege,Forst-, Heide- und Freiflächen,
Beschränkungsmaßnahmen: Pflegetrassen sowie bebaute Flächen


3. Maßnahme und Kostenübersicht – Grundlage nutzungsorientierte Kampfmittelräumung

Die Kostenschätzung beruht insbesondere auf Erfahrungswerten aus den Projekten „Prösa“ und „Münsingen“.
Zur Weiterführung der Arbeiten schlägt die KAG vor, entsprechend der geltenden Rechtsvorschriften eine Konversionsarbeitsgruppe Altlasten (KoAGA) zu bilden. Diese Konversionsarbeitsgruppe sollte zügig mit der Arbeit beginnen.

4. Heidemanagement

Mit der Anerkennung der Kyritz-Ruppiner Heide als FFH-Gebiet im europäischen Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 ist das Land Brandenburg verpflichtet, die Heidelebensraumtypen zu erhalten. Die Kyritz-Ruppiner Heide ist insbesondere durch die rasch fortschreitende Bewaldung bedroht.
Der AK ist der Auffassung, dass diese Verpflichtung durch eine wirtschaftlich weitgehend tragfähige Landschaftspflege umgesetzt werden kann.

Dazu ist ein entsprechendes Heidemanagement zu entwickeln. Das Konzept der AG beruht auf Beweidung, der Energieholznutzung und der Gewinnung von Mahdgut für die industrielle Verwertung. Pflege ist auch durch kontrolliertes Brennen möglich, auf munitionsbelasteten Flächen fehlen für dieses Verfahren ausreichende Erfahrungen.
Voraussetzung für alle Managementmaßnahmen sind ein von Kampfmitteln beräumtes Wegenetz sowie die schrittweise Schaffung geräumter Pflegetrassen, die an dieses Wegenetz angebunden sind (siehe oben).
Durch die Bundeswehr sind erste Pflegemaßnahmen erfolgt und weitere in schwach belasteten Bereichen geplant.
Auf Grund der sehr guten Kenntnisse des Truppenübungsplatzkommandanten zu der Kampfmittelbelastung in der Gesamtfläche und zu den bereits teilberäumten Wegen kann in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltamt Brandenburg und der zuständigen Naturschutzbehörde aus Sicht der Verfasser schnell ein entsprechendes Heidemanagement aufgebaut werden und zügig, aber zielorientiert, mit der Umsetzung begonnen werden.

Nachfolgend die Grundvarianten:

4.1 Schafbeweidung

Die Schafbeweidung stellt die Grundpflege für die Erhaltung und Verjüngung der Heide dar. Der Schafverbiss regt die Calluna-Heide zum Neuaustrieb an, während sie ohne Pflege überaltert und abstirbt. Heidegräser wie Landreitgras werden im Frühjahr bevorzugt gefressen; die Vergrasung kann deshalb langfristig zurückgedrängt werden. Aufkommende Jungwüchse von Laubbäumen und Kiefern werden zwar verbissen und dadurch reduziert, können aber nicht vollständig beseitigt werden. Durch mitlaufende Ziegen wird die Verbissleistung erhöht. Die Sandtrockenrasen bieten wenig Futter, durch den Tritt bleiben aber Offensandstellen erhalten, die typisch für diesen Lebensraumtyp sind.
Die Heideschäferei ist nur mit anspruchslosen Landschafrassen, wie Heidschnucken oder Bentheimer Landschafrassen möglich. Diese liefern zwar ein hochwertiges Fleisch, die Mastleistung ist gegenüber Fleischschafrassen jedoch gering, so dass nicht kostendeckend gearbeitet werden kann. Eine Förderung dieser auch kulturhistorisch bedeutsamen Form der Landwirtschaft ist über das EU- kofinanzierte Kulturland-schaftsprogramm (KULAP) in Brandenburg möglich. Zusätzliche Fördermittel aus der Region werden nicht benötigt.
Für das Heidemanagement in der Kyritz-Ruppiner Heide können bis zu 10.000 Schafe eingesetzt werden.
Mindestens ein Fachbetrieb steht in der Region zur Verfügung.

4.2 Energieholznutzung

Überlässt man die Heideflächen einer natürlichen Entwicklung, dann bilden sich im Laufe der Sukzession Vorwälder aus Laubbaumarten und Kiefern, die sich nach und nach schließen. Die Calluna-Heide erträgt eine Überschirmung von bis zu 70 %. Das Ziel der Heidepflege ist deshalb die Wiederherstellung des Offenlandcharakters durch „Entkusseln“, also die Entnahme der Bäume. Unter den gegenwärtigen Bedingungen des Energiemarktes kann das dabei anfallende Holz energetisch genutzt werden. Dabei spielen Qualität und Wuchs der Bäume keine Rolle, da sie zu Hackschnitzeln verarbeitet werden.
Die nach Aufgabe des militärischen Übungsbetriebs aufgewachsenen Vorwälder sind mit ihren rund 20 Jahren für die Energieholzernte ideal geeignet. Die Stückmasse der Bäume ermöglicht einen wirtschaftlichen Einsatz von ggfs. munitionsgeschützten Erntemaschinen.
Voraussetzung für die Energieholzernte sind Schneisen (Arbeitsgassen) von 4 m Breite in einem Abstand von 20 Metern, die bis zu einer Tiefe von 1 m kampfmittelberäumt sind. Die einmal eingerichteten Arbeitsgassen sind per GPS vermessen und dadurch im Ernterhythmus von 15 bis 20 Jahren wieder nutzbar.
Auch für die Umsetzung dieser Technologie stehen regionale Unternehmen zur Verfügung

4.3 Heidemahd

Alternativ zur Beweidung kann die Calluna-Heide auch durch Mahd verjüngt werden. Durch die Mahd werden die Heidesträucher auf den Stock gesetzt und treiben neu aus. Nach der Mahd bestehen infolge des ungehinderten Lichteinfalls am Boden auch günstige Voraussetzungen für die Keimung von Heidekrautsämlingen.
Das Mahdgut muss in jedem Fall entfernt werden, um eine Nährstoffanreicherung zu verhindern. Für das Mahdgut existieren gute Verwertungsmöglichkeiten als Substrat in der Biofilterindustrie, als Rauhfutter in zoologischen Gärten, für Reetdächer als Firstlage, im Landschaftsbau als Mulchmaterial und für die energetische Verwertung
Durch diese Absatzmöglichkeiten wird die Landschaftspflegemaßnahme kostendeckend.
Heidemahd ist auf kampfmittelbelastetem Standort nur mit Einschränkungen möglich. Die dafür notwendige munitionsgeschützte Technik ist bereits entwickelt.
Erfahrungen in der Kyritz-Ruppiner Heide bestehen noch nicht. Auf anderen Konversionsflächen in Brandenburg wurde Heidemahd mit unterschiedlichem Erfolg erprobt.

4.4 Kontrolliertes Brennen

Die Calluna-Heide gehört zu jenen Pflanzenarten, deren Keimung durch Feuer gefördert wird.
Feuer hatte bei der Pflege und Bewirtschaftung in der Vergangenheit eine große Bedeutung. Auf Truppenübungsplätzen wird Feuer noch heute zur Verjüngung von Heideflächen eingesetzt.
Zur Zeit startet gerade ein Projekt zur Entwicklung von Methoden für den kontrollierten Einsatz von Feuer auf munitionsbelasteten Flächen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Feuerökologie der Universität Freiburg im Heidegebiet Jüterbog Ost.
Der AK Zivile Nutzung empfiehlt zu prüfen, inwieweit in dieses Projekt auch Flächen der Kyritz-Ruppiner Heide einbezogen werden können.
Voraussetzungen auch für dieses Verfahren sind ein geräumtes Wegenetz und ein geräumter Brandschutzstreifen, der die Heidefläche umschließt.

5. Tourismus

Die Region Nordbrandenburg/Südmecklenburg ist durch den sich entwickelnden Tourismus geprägt. Nicht zuletzt aus diesem Grund zielen diverse Aktivitäten der Länderübergreifenden Projektgruppe in diese Richtung.
Mit der Aufgabe der militärischen Nutzung besteht die konkrete Chance die umfangreichen Naturpotentiale der Kyritz-Ruppiner Heide in diese Entwicklung einzubeziehen.
Der Beginn konkreter Aktivitäten wäre ein wichtiger Beitrag zur landesweiten Kampagne der TMB zum Thema Natur und „Naturerlebnis Marke Brandenburg“.
Bei den regionalen Tourismusverbänden sowie Unternehmen der Tourismuswirtschaft besteht großes Interesse an dieser Entwicklung.
Der AK Zivile Nutzung sieht die Möglichkeit in der Kyritz-Ruppiner Heide eine Entwicklung ähnlich der touristischen Nutzung des ehemaligen TrÜPl Münsingen im Biosphärenreservat Schwäbische Alb zu initiieren.
Durch die hervorragende Naturausstattung, auch in Verbindung mit Relikten der früheren militärischen Nutzung, lassen sich Wandertouren mit hohem Erlebniswert entwickeln. Diese Touren können zu Fuß, aber auch per Fahrrad oder per Kutsche angeboten werden. Entsprechende Unternehmen dafür stehen in der Region zur Verfügung. Eine Herausforderung auch für neue Reiseanbieter und erweiterte Dienstleistungen.
Nach Auffassung der Verfasser könnten unter Nutzung der bereits für militärische Zwecke geräumten Wegeabschnitte erste Besucher bereits die Heideblüte in der Saison 2010 (August/September) erleben.
Voraussetzung für alle weiteren Aktivitäten ist hier die schnellstmögliche Klärung von rechtlichen Rahmenbedingen für das Betreten der Liegenschaft.
Um Planungssicherheit bei den zu beteiligenden Unternehmen zu schaffen, ist wie bei den weiteren Nutzungen auch hier die schrittweise Beräumung eines Wegesystems Grundvoraussetzung.

5.1 Erste Schritte

In einer ersten Stufe sollen geführte Touren unterschiedlicher Dauer (Schnuppertouren, Kremser- und Landrover-Touren, Fotosafaris sowie Wochenendpauschalen) für Gruppen unter Leitung speziell ausgebildeter Natur- und Landschaftsführer und Naturwächter (Ranger) des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land entlang des bisher durch die Bundeswehr entsorgten Wegenetzes von ca. 65 km unter besonderer Berücksichtigung der im Gelände bereits vorhandenen Aussichtspunkte (siehe Anlage 1) angeboten werden
Der Inhalt der Touren orientiert sich sowohl an naturkundlichen Höhepunkten (Heideblüte, Ginsterblüte, vogelkundliche Exkursionen) als auch an historischen Themen (Reise in die gelebte Demokratie; Orte des friedlichen Protestes; militärhistorische Exkursion in die Zeit des Kalten Krieges).
Nach Abschluss der Beräumung des touristischen Wegenetzes incl. Sicherheitsstreifen sollen sich in einer zweiten Stufe Besucher selbstständig ohne Begleitung auf diesem Wegenetz bewegen können.

5.2 Organisation

Ziel ist es, erstmalig zur Heideblüte im August 2010 geführte Touren auf der Kyritz-Ruppiner Heide anzubieten.
Die Führung der geplanten Touren können in einer ersten Stufe die Naturwacht und die ausgebildeten Natur- und Landschaftsführer des Naturparks übernehmen.
In Vorbereitung auf die Saison 2011und nachfolgende sind freiberuflich tätige Fremdenführer zu gewinnen.
Diese speziellen Heideführer können bereits 2010, finanziert über die ILE/LEADER-Richtlinie, in Trägerschaft des NaturSchutzFonds ausgebildet werden.
Denkbar ist selbstverständlich die Inanspruchnahme von Angeboten der Tourismusakademie Brandenburg.
Erste Abstimmungen zur Vermarktung der Angebote über die regionalen Tourismusinformationen sind erfolgt.
Nach Klärung der rechtlichen Voraussetzungen müssen erste Marketingprodukte entwickelt werden.

6. Wie weiter ?

Mit der Gründung der KAG unter Beteiligung der Umlandgemeinden, des Landkreises und der Initiativen „Freie Heide“ und „Pro Heide“ steht sowohl der Landes- als auch der Bundesregierung ein kompetenter regionaler Partner für den Prozess der zivilen Um-nutzung der Liegenschaft zur Verfügung.
Die Struktur der KAG ermöglicht schnelle, regional abgestimmte Entscheidungen.
Der Umfang der zu bewältigenden Aufgaben erfordert ein enges und initiativreiches Zusammenwirken zwischen allen am Prozess Beteiligten.

Um möglichst zügig mit der konkreten Arbeit beginnen zu können, favorisieren wir für die weitere Arbeit das in Brandenburg entwickelte Prinzip der gleitenden Konversion.
Der erste Arbeitsschritt dazu ist ein mit dem Eigentümer abgestimmtes, nachhaltig wirkendes Konversionskonzept.
Grundlagen dafür sind die von der KAG mit diesem Arbeitspapier vorgelegten Vorschläge für eine wirtschaftlich tragfähige zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide.

Neuruppin, April 2010


Anlage
-Übersichtskarte

Anlage 1. Landschaftsökologie und Wegenetz aus „090709 MunBelTrÜbPl“ und Truppenübungsplatzkarte 1-DMG Stand 11.2003

Straßen und Wege für Radfahrzeuge (insgesamt ca. 65 km)
für Radfahrzeuge geeignet, aber nicht ausgewiesen
Z: ehemaliges Zielgebiet

Aussichtspunkte: 1 Offiziersberg 75 m
2 Weheberg 91 m
3 Wolfsberg 86 m
4 Fuchsberg 77 m
5 Lutterower Berg 91 m
6 Aussichtspunkt Lutterow