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Unternehmervereinigung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung e.V.


 
Pro Heide "Spenden-Dinner" vom 29.02.2008, 27.03.08
 
Impressionen vom Pro Heide "Spenden-Dinner", das am 29.02.2008 in der Bildungsstätte Linowsee statt gefunden hatt und von Steffen Jakuttek organisiert wurde

Anfang des Jahres 2003 verkündete der damalige Verteidigungsminister Struck, nach den Schulferien solle ab dem 1. September die Luftwaffe in der Kyritz Ruppiner Heide jährlich ca. 8.500 Anflüge im 30Meter niedrigen Flug nutzen, um Bombenabwürfe zu üben. So gründete sich im September in der Rheinsberger Seehalle mit 250 Interessierten die Pro Heide Unternehmerinitiative für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Der intensive Tiefflug in der Region wurde bis heute auch mit gerichtlicher Hilfe gestoppt. Pro Heide wurde als gemeinnütziger Verein anerkannt. Pro Heide konnte mit sachlicher Arbeit Informationen sammeln und veröffentlichen und sich den Respekt von Politikern in Mecklenburg, Brandenburg und in Berliner Parlamenten erarbeiten. Der Brandenburgische Wirtschaftsminister Junghanns sprach sich 2005 anlässlich der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin für den Tourismus und gegen militärischen Übungsbetrieb in der Region zwischen Berlin und Ostseeküste aus.

Minister Junghanns initiierte die 1. länderübergreifende Arbeitsgruppe zwischen Potsdamer und Schweriner Landesregierung unter Federführung des ProHeide Vorsitzenden (inzwischen Bürgermeister der Fontane- und Kreisstadt Neuruppin) Jens-Peter Golde, um die Wirtschaft vor allem in Tourismus und Landwirtschaft zu stärken.

Inzwischen hat sich die Wirtschaft in der Region zu einer starken Alternative entwickelt. Die angeblichen wirtschaftlichen Vorteile einer Bundeswehransiedlung sind sogar in Wittstock mittlerweile durch industrielle und touristische Potentiale mehr als aufgewogen. Die Unternehmerinitiative ProHeide benötigt für Ihre weitere Arbeit finanzielle Möglichkeiten.

So kamen am 29.02.2008 gut 150 Gäste nach Linowsee in die dortige Schulungsstätte der Berufsgenossenschaften zu einem „Spenden-Dinner“, um unter der Schirmherrschaft der Kulturministerin Prof. Dr. Wanka einen angenehmen Abend mit Kochen, Kunst, Kultur, und etwas Politik zu verbringen. Durch die Anwesenheit Schweriner & Potsdamer Landtags- und Bundestagsabgeordneter aus der Region gelang es, Angenehmes mit Sinnvollem zu verbinden.

Das 3 Gänge Heide- Menü bestehend aus
• Roastbeef rosa aus dem Ofenrohr an Ruppiner Grüner Sauce und Salatbukett
• Gefüllte Geflügelbrust mit Bandnudeln Steckrüben nach einem leckeren Rezept der Ministerin Wanka
• Gewürzbrotpudding nach einem Originalrezept der Mutter Theodor Fontane´s gekocht vom Vorsitzenden der Unternehmerinitiative Jens Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Andreas Rohde, Vorsitzender des Verbandes Ruppiner Köche und Teamchef der Nationalmannschaft der Köche des Landesverbandes Berlin - Brandenburg, der noch Verstärkung aus seinem Team mitbrachte.

Mit Nadine Pape und Cornelia Wimmer zeigten zwei ehrenamtliche Jugendredakteure, dass sie außer Schreiben auch virtuos auf der Geige musizieren können. Es tanzte ein Ensemble der Jugendkunstschule Neuruppin und aus dem mecklenburgischen Userin kam ein Gesangsduo welches traditionelle Musik darbot.

Nach Worten von Jens Peter Golde war es die „Creme de la Creme der Ruppiner Künstler“, unter ihnen Marianne Kühn – Berger und Tony Thorillon, die Kunstwerke für die Tombola spendeten.

Das Vorstandsmitglied der Volksbank-Raiffeisenbank Neuruppin, Georg Hellwege übergab einen Scheck über 7.826,24€ an Pro Heide. Die Summe stammt aus einer Aktion der Bank, die Ihren Kunden "Freie Heide Sparbriefe“ anbietet. 0,3 % Zinsen spendet das Institut an die Unternehmerinitiative. Wichtig ist Georg Hellwege dabei nicht das Zeichnen des Sparbriefes an sich, sondern es geht ihm darum, mit den Kunden, darunter vielen mittelständischen Unternehmen, über die Problematik des "Bombodroms“ ins Gespräch zu kommen und zu informieren. Sparbriefe im Wert von über 1,3 Millionen wurden bisher gezeichnet. Eine tolle Aktion! Insgesamt kamen an diesem Abend knapp 15.000 zusammen. Der Beifall nach Jens-Peter Goldes Frage, ob es so eine Veranstaltung wieder geben sollte, ließ keinen Zweifel aufkommen, dass die Initiatoren über eine Fortsetzung im nächsten Jahr nachdenken sollten.

Text: Steffen Jakuttek
Fotos: Rainer Kühn
Quelle: Rheinsberger Mosaik
Link: http://www.rheinsberg.de/index.php?id=421